abiball

der countdown läuft – 2 tage bis zum abiball. und immernoch kein wirkliches kleid gefunden. ich hab zwar ein bis 2 alternativen gekauft, aber eben kein kleid. und wenn schon, denn schon. also ein anruf bei martina, ob sie nicht lust hat einkaufen zu gehen und zufällig in der stadt ist. alles hat geklappt und später am tag treffen wir uns vor p&c. ich bin skeptisch, aber die schleppt mich in die kleiderabteilung und irgendwie dauert es keine 10 min bis wir das kleid finden. ich weiß ich will das, aber sie stopft mich trotzdem noch in andere kleider. letztendlich wird jedoch das erste kleid zurückgehangen und wartet noch auf das ok von mama einen tag später. nichtsdestotrotz werden noch andere standardadressen abgeklappert, was weniger gut für meine füsse war, denn ich hab diesen einkaufsbummel genutzt, um meine schuhe einzulaufen. schwerer schwerer fehler. insgesamt 5 blasen zierten danach meine füsse. mucho aua!

1 tag bis zum abiball. am vorabend hätte ich alkohol und so weglassen sollen. ich war total am arsch. morgens noch schnell micha rausschmeißen. doch mutti stand bereits vor der haustür. unangenehmer wechsel, aber auch das wurde schnell nebensache. nach der begrüßung hatte ich nämlich noch viel zu tun. lieder schneiden. jeder sollte beim abiball ein liedausschnitt bekommen, wenn er auf die bühne geht. und ich hab mich bereiterklärt die lieder zu sammeln und zu schneiden, wenn die person es selber nicht hinbekommt. schwerer fehler! ich hab noch den ganzen tag daran gefrickelt bis 1 uhr nachts. zwischendurch gings nur mal schnell einkaufen (bzw. das bereits ausgesuchte kleid holen und bezahlen). langer tag doch ich war glücklich alles geordnet und erledigt zu haben.

16.06. / abiball-tag es ging schon wieder alles schief. schwer bepackt mit kleid und wechselsachen und allerlei kram ging ich los richtung flora, wo das ganze stattfinden sollte. grade aus der haustür raus fing es an leicht zu nieseln, was mir ja eigentich egal ist und nciht so schlimm, aber an dem tag wars blöd weil haare frisch geglättet und dann auch noch so viel gepäck. ich kam pünktlich zu probe/soundcheck, doch anstatt das schnell mal durchzugehen mit der ppp und den liedern haben sie das bis zum schluss aufgeschoben, um dann festzustellen, dass ich das ganz nochmal als audio-cd brennen soll. keiner erklärte sich bereit mich nochmal schnell nach hause zu bringen, also musste ich wieder laufen. und langsam wurde die zeit knapp. mit cd und völlig neben der spur kam ich wieder in der flora an. schnell umziehen, schminken fertig. es ging los. nach einem gruppenfoto im beginnenden regen folgte dann die zeugnisausgabe. und der tonmensch verwandelte es in ein disaster. irgendwie hat er nach ein paar zeugnissen die reihenfolge durcheinander gebracht und die falschen lieder liefen. irgendwie katastrophe für mich, weil bestimmt auch menschen deswegen sauer auf mich sein würden. nachdem ich ihm geholfen hab den fehler zu berichtigen, bakamen dir folgenden auch ihr lied. aber trotzdem waren einige sauer. und auch auf mich. es dauerte einige zeit, bis das missverständnis geklärt war. jedenfalls versaute das meine stimmung. für den restlichen abend eigentlich. erst auf der party nach dem ball wurde die laune besser, weil viele menschen da waren, die ich in den letzten jahren sehr zu schätzen gelernt hab und teilweise auch schon eine weile nicht gehsehen. gegen halb 6 uhr morgens war ich dann zu hause und keine 10 min später dann auch im bett.

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sonntag – der tag danach mutti ist schon um 10 uhr morgens gefahren. insgesamt hatten wir leider wenig zeit zusammen, aber ich fands trotzdem unglaublich schön, dass sie gekommen ist. alles in allem wars doch ein schönes wochenende. und später an diesem tag folgte noch das tomte konzert im rahmen des medienfestes im mediapark.

medienfest in köln

ok eigentlich kann ich gar nicht über das medienfest an sich schreiben, sondern nur über den tomte-auftritt im mediapark. als ich im mediapark ankam, war dieser bereits voller menschen und ein eldorado für pfandsammler, weil überall wo man hintreten wollte irgendwie schon kölschflaschen standen. irgendwie dann doch vor die bühne geschafft und auch eine freundin per sms dorthin geführt. es folgte kollektive verwunderung bei uns, warum der platz von olli koch von jemand anderem besetzt war (ich erinnerte mich dunkel daran, dass das der sänger von der tomte vorband letzten herbst war – was sich später auch als wahr herausgestellt hat). na ja wir flüchteten jedoch weiter hinter in die menge zu einer anderen freundin, weil vorn die boxen zu laut waren. es folgten die üblichen lieder und die üblichen thees ansagen, jedoch diesmal endlich wieder ein paar neue schlechte witze und nette anekdoten aus seinem leben. und dann ein heiratsantrag von einem aus dem publikum. die freundin sagte ja und es wurde zu „wilhelm das war nichts“ auf der bühne geknutscht. (ja ich finde diese aktion überaus peinlich) highlight war wohl wieder „pflügen“, was sie seit herbst wieder spielen und nach der show hatte ich doch ein gutes gefühl und war froh, dass ich da war, weil ich christina mal wiedergesehen hab, denn wir haben uns in letzter zeit immer verpasst auf konzerten, weil ich doch nicht hingehen konnte.

eigentlich hatte ich erstmal genug von tomte und wollte sie dieses jahr nicht sehen, weils letztes jahr zu viele enttäuschungen gab. aber nach einem halben jahr ruhe gings doch wieder, obwohl thees immernoch echt nervig oft in den medien seinen senf zu allem abgibt. nichts bereut diesen abend. war gut.

mediengruppe telekommander in düsseldorf

„hey ken, mediengruppe telekommander spielen im coffy (jetzt pretty vacant). gehst du hin?“ so weit so gut, doch am 18.05. selber ging doch wieder alles schief. ich wusste: das coffy ist klein und die karten sind fast weg, also besser nicht zu spät kommen, weil es sonst schwer werden würde einen guten platz zu bekommen. konzertbeginn 22 uhr und kurz nach eben dieser uhrzeit war ich auch vorm coffy – also wiedermal viel zu spät (einen gruß raus an die db). doch ken fehlte. wir hatten uns nicht richitg abgesprochen und deswgeen wollte er mich an der ubahn abholen, als ich jedoch schon vorm coffy stand (haha – weg nach einmal dagewesen alleine gefunden). an der tür hab ich dann erfahren, dass das konzert nun endgültig ausverkauft ist. dann war ken da. und trotz des eigentlichen zeitmangels, da das konzert jeden moment anfangen konnte, entschlossen wir uns für ein kiosk-becks, um dann gemeinsam zum coffy zu gehen.

wir kamen rein, die band fing an zu spielen. dumm nur: das coffy ist echt klein und außerdem ist das konzert unten im keller. die treppe voller menschen. ich glaube die haben mehr karten verkauft als gut gewesen ist. ich war ja schon öfters auf ausverkauften konzerten, aber nie war es so warm. wir brauchten ca 10 min allein um die treppe hinunter zu gelangen. dann arbeitete ich mich noch 15 min weiter nach vorn bis ich auh was sehen konnte. eigentlich konnte man schon da nicht mehr atmen. ganz ehrlich ich frage mich wie einige das konzert überstanden haben, so gänzlich ohne sauerstoff. trotzdem war die musik so mitreißend, dass man tanzen musste. also wurde getanzt. viel und hart. aber dafür war man ja schließlich gekommen.

nach dem konzert war jegliches make up aus dem gesicht verschwunden, die haare nass und die sachen. man war ausgepowert und wollte nur noch eins – sauerstoff! als ich die treppe hochkam sah ich das ganze ausmaß der wärme: sogar die barleute, die oben waren hatten schweißflecken und die große fensterscheibe zur straße hin war total beschlagen. irgendwie hab ich doch einen schnellen weg raus gefunden und wartete auf ken – und wartete – und wartete. dann gings mit ken an den rhein. sitzen und vom wind kühlen lassen. im nachhinein war das eine nicht so gute idee, denn ich bin am nächsten tag krank geworden. aber erst am nächsten, deswegen gings nochmal zurück zum coffy. tanzen, trinken spaß haben. im coffy dann einen freund getroffen, der in düsseldorf wohnt und somit blieb mir auch die nächtliche rückfahrt nach köln erspart, wofür ich echt dankbar war.

alles in allem war das ein gelungenes konzert und ich kann ein konzert von mediengruppe telekommander wirklich nur weiterempfehlen. nächstes mal aber bitte in einer location mit besserer lüftung.

hostel 2

da ich hostel eigentlich gut fand, hab ich mich schon seit letzem jahr auf den zweiten teil gefreut, doch wie es so oft ist mit fortsetzungen war auch diese ein reinfall. im ersten teil war die story zwar simpel aber doch in sich schlüssig. natürlich fahren männer für tolle (wirklich tolle) frauen nach osteuropa in einen verdammt kleinen ort um dort zu schlechter osteuropäischer musik und viel alkohol abzustürzen und am ende von reichen typen gefoltert zu werden! diesmal allerdings waren es 3 mädels und sie wurden mit wellness und geilen männern in eben die selbe jugendherrberge gelockt. doch mal im ernst: das mit den geilen mädchen war ja noch nachzuvollziehen, aber man fährt doch nicht als frau nach osteuropa der männer wegen. außerdem wurde auch mehr über die funktionsweise von diesem „elite hunting“ verraten, doch der versuch auch gefühle und private einblicke der „jäger“ zu zeigen, war meiner meinung nach total überflüssig und missglückt.

hostel 2 ist ein film, den man sich wirklich nicht antun muss (und schon gar nicht für 8,50 euro am premierentag). wenigstens war die begleitung bestehend aus hannah, philip und michi überaus nett und hat den abend trotz des schlechten films doch noch gerettet.

monsters of spex 2006

… letzte woche. und ich bin noch nicht dazu gekommen was drüber zu schreiben. es war ekelhaftes wetter. am donnerstag art brut und yeah yeah yeahs gesehen. freitag editors, nouvelle vague und jan delay. samstag war ich nicht da hätte aber gern camera obscura und dresden dolls.

art brut waren super. und superlustig. der typ ist wirklich einmalig. einige neue songs wurden gespielt und viel von dem gewohnt tanzbar gute laune zeugs.

yyys waren toll. allerdings keine zwischenansagen, nur das obligatorische „this is the yyys-love song…“ vor maps. ich hatte den eindruck karen hatte keine lust auf den auftritt und punkt 21:50 war dann auch schluss. aber die frau sit trozdem unglaublich.. genauso wie das was sie auf der bühne trägt. in diesem fall bestand ihr kostüm aus einem weißen mit glitzerpailleten übersähren body der mit riesengroßen bunten glitzerrüschen besetzt war. dazu (passende?!?) schuhe, die früher mal chucks waren (hat man an der sohle gesehen), jetzt aber nur noch glitzern und zu stiefeln hochgearbeitet wurden. abgerundet wurde das ncoh von einer pinken glitzerstrumpfhose und einem silbernen käppchen, das es aber nicht lange auf ihrem kopf ausgehalten hat.

editors waren großartig. sie haben zwar etwas kurz gespielt, dafür aber umso toller. leider hab ich auch ncoh die hälfte ihres auftritts verpasst, weil ich zu spät kam. und irgenwie war es bitter über die zoobrücke zu laufen und zu wissen, dass die band, die du heut am meisten sehen willst schon spielt und du kannst sie hören, aber nur ruckweise, weil die musik untergeht in dem lärm schnell vorüberfahrender autos.

nouvelle vague war ich eigentlich gespannt drauf. aber irgendwie haben die mir voll nicht gefallen. sie haben einige dinge gut gemacht. aber blue monday udn love will tear us appart und gungs of brixton zu covern, dabei reichlich wenig anzuhaben und dann auch nicht durch andere dinge zu überzeugen sondern einen blöden singsang draus zu machen geht ein bisschen arg weit. zudem hats geregnet. ja.. nicht grade wenig. jedenfalls werd ich mir die beiden franzhexen nicht nochmal anschauen.

riesenpfütze mit blasen vor nouvelle vague

jan delay war großartig. mit super begleitung und unglaublicher präsenz. ich bin allerdings egen rückenschmerzen und weil mir kalt war nach dem 4. lied gegangen. aber hätte ich gewusst, dass er auch irgendwie irgendwo irgendwann live macht, dann wäre ich noch geblieben.´er war am ansteckendsten und hat den bleibendsten eindruck des festivals gemacht. (bei mir zumindest)

ein tag in schweinfurt, bayern…

anreise war schon recht nett. bayern hat erstaunlich große teile seiner autobahnen ohne ein geschwindigkeitslimit. dazu noch kurven, marc und sein auto und man hat spass, manchmal angst, aber meistens spass.

dann ins hotel geschlichen. mehr auffällig als unauffällig. und leider nur eine decke bekommen. dafür großes einzelbett. marc schnarcht. und er hat mir nach einem kurzen badbesuch meine deckenhälfte entwendet, da er aber grade ne stellung gefunden hat, in der er nicht schnarcht hab cih meine füsse druntergeschoben und die glühwürmchen vorm fenster beobachtet, bis ich eingeschalfen bin.

am nächsten morgen sehr verplant aufgestanden, ich dachte wir können das zimmer bis nachmittag behalten. aber nein ich musste dann doch noch schnell anziehen zwischendurch vorm arbeitskollegen verstecken und dann mit gepackten sachen zum auto. nun is zentrum von schweinfurt und 7 bis 8 stunden zeit totschlagen.

nach 2 stunden kannte ich jeden laden. also ab in nen park. dort gelesen. mittagessen, einkaufen, nächster park an dem gleich nen bahnweg verlief und aus dem nichts ca 30 panzer in grün udn wüstentarn an mir vorüberfuhren. also nach etwas verwunderung meinerseits dann weitergelesen. und dann wurde ich durch lauten schmatzen auf ein altes päarchen aufmerksam.. die echt krasse dinge in der öffentlcihkeit abgezogen haben (kleiner park in dem nur ich udn die beiden waren) jedenfalls war cih vollkommen irritiert durch deren (beide geschätzt über 70) ungeniertheit. irgendwann waren se weg udn die sonne so weit gewandert, dass sie nun auch meine bank erfasst hatte.

also bincih wieder auf die suche nach etwas, was ich ncoh nciht gesehen habe udn wieder richtung straße. dann nen kaufhof gefunden und dort was getrunken und weitergelesen. als mich dann marc endlcih erlöst hat und mcih abholte hab cih festgestellt, dass ich sonnebrand hab. arme, ausschnitt und beine.

es gibt haut, die mehr sonne gewöhnt ist als meine. na ja das hab cih nun davon. einfach mal unterschätzt das ganze. jedenfalls glücklcih wieder ne tolle klimaanlage im autovorzufinden schlaf dann auch irgendwann ein und mit nur wenigen stopps bin cih dnan gegen 20 uhr wieder in köln. gott sei dank.

na ja aber hab trotzdem ne nette erinnerung an das ganze… das mittagessen war nicht gut irgendwie schätz ich weil ich mir ne magen darm infektion eingefangen hab.

bayern ist komsich. und es reicht jetzt auch wieder für ne ganze weile. alles in allem jedoch schöner tag. und die stadt ist nach der wm wieder ruhig und zur normalität zurückgekehrt. auch ein schönes gefühl.